Die Stadt fiel nicht auf einmal.
Sie leerte sich.
Als die Welt still wird, bleibt ein kleiner, verletzter Hund namens Patch zurück, um das zu durchqueren, was übrig ist.
Patch ist ein eindringlicher, intimer postapokalyptischer Roman, erzählt vollständig durch die Instinkte, Erinnerungen und Wahrnehmungen eines Hundes, der nicht versteht, was die Welt beendet hat - nur, dass sie es ist. Hunger, Stille und Gefahr bestimmen seine Tage, während er sich durch verlassene Städte, Wüsten und zerstörte Orte bewegt, in denen einst Menschen lebten.
Patch denkt nicht in Worten wie Menschen. Er erinnert sich an Wärme. Er kennt Angst. Er lauscht auf Geräusche, die Flucht bedeuten - und auf leisere, die Hoffnung versprechen. Auf seinem Weg begegnet er den Überresten einer zerbrochenen Welt: leeren Straßen, fremden Raubtieren, flüchtigen Spuren menschlicher Nähe und der dünnen Möglichkeit, dass jenseits der Ruinen noch etwas Sanftes existieren könnte.
In einer reduzierten, lyrischen Sprache erzählt, ist Patch eine Geschichte des Überlebens ohne Sentimentalität, der Widerstandskraft ohne Reden und der Hoffnung, die sich niemals ankündigt. Es ist kein Zombieroman im klassischen Sinne, sondern eine stille Betrachtung dessen, was es bedeutet, weiterzumachen, wenn alles Vertraute verschwunden ist.
Dies ist ein Roman über Ausdauer, Erinnerung und den Instinkt zu leben - erzählt aus Bodennähe, wo Überleben an einem einzigen vorsichtigen Schritt nach dem anderen gemessen wird.